Vektorielle Netzwerkanalyse

2 Tor-Analyse bis 65 GHz

(Bildquelle: TET, TUHH)

  • Frequenzbereich 40 MHz bis 65 GHz
  • Frequenzauflösung ab 1 Hz
  • volle Daten-Extraktion gesamter
    Frequenzbereich
  • Messergebnisse mehrfach darstellbar
  • Embedding/De-Embedding

Der Netzwerkanalysator wird im Bereich der Eletronik und Hochfrequenztechnik eingesetzt, um elektrische Netzwerke, Komponenten sowie Schaltungen auf ihre Eigenschaften zu testen. An den Ein- bzw. Ausgängen des VNA werden Hochfrequenzsignale gesendet und empfangen, die als Streuparameter, auch Reflexion und Transmission genannt, in Abhängigkeit der Frequenz komplex gemessen werden. In einem Messdurchlauf werden alle Messwerte schnell und sicher erfasst. Mit der hohen Frequenzbereichsanalyse lassen sich auch die Verbindungseigenschaften von Hochfrequenz-Steckverbindungen prüfen. Verbindungsleitungen, notwendig für die Spannungsversorgung und der Signalübertragung einzelner Bauelement, sind oftmals mehrlagig auf einer Platine miteinander verbunden. Die Netzwerkanalyse ist dazu die ideale Methode, um ungünstige elektromagnetische Beeinflussungen auf beliebigen Leiterbahnstrukturen zu untersuchen.

Vor jeder Messung müssen alle zu verwendenden Messmittel kalibriert sein, damit die Streuparameter vom Gerät genau gemessen werden können. Es ist ein geeigneter Kalibrierstandard auszuwählen und anschließend die Kalibrierung durchzuführen. Dann kann die eigentliche Messung beginnen. Der Prüfling wird an den Ports mit den kalibrierten Messkabeln mit Prüfspitzen oder Adaptern angeschlossen. Gemessen und betrachtet wird ein kontinuierlicher Frequenzbereich, der bei wenigen MHz beginnt und im hohen GHz-Bereich endet. Zunächst legt man die Parameter der Start- und Stoppfrequenz sowie die Anzahl der einzelnen Messpunkte fest. Anschließend stellt man die Filter der Zwischenfrequenz und die erforderlichen Mittelwerte der Messungen ein. Nach dem Messdruchgang werden sämtliche Streuparameter grafisch als Kennlinien angezeigt und als Datensätze angelegt, die sich sofort miteinander vergleichen und auswerten lassen. Jede einzelne Messung am Prüfling kann mehrfach wiederholt werden.

12 Tor-Analyse bis 50 GHz

(Bildquelle: TET, TUHH)

  • Frequenzbereich 10 MHz bis 50 GHz
  • volle 12 Tore Extraktion
  • Steuerung über PC (Software MMSNT)
  • max. Dynamikbereich 104 dB
  • Auflösung < 26 µs/Messpunkt
  • < 0,006 dB trace noise

Der Netzwerkanalysator wird im Bereich der Eletronik und Hochfrequenztechnik eingesetzt, um die elektrischen Eigenschaften von Netzwerken, Komponenten sowie Schaltungen zu ermitteln. Dabei werden die Streuparameter wie Reflexion und Transmission als Funktion der Frequenz gemessen. Unter Anschluss von bis zu 12 Toren gleichzeitig, werden alle komplexen Messwerte in einem Durchgang schnell und sicher erfasst. Mit der Netzwerkanalyse lässt sich z.B. die Störsicherheit des Übersprechens in Vielfachleitungen auf mehrlagigen Leiterplatten prüfen. Die Übertragungseigenschaften von mehreren räumlich naheliegenden HF-Steckverbindungen lassen sich einfach mit dem Gerät schnell und präzise feststellen.

Der praktische Messaufbau ist sehr sorgfältig und vorsichtig vorzunehmen, da kleinste Beschädigungen der Messkabel und Prüfspitzen die Messwerte ungünstig verändern können. Vor jeder Messung müssen alle zu verwendenden Messmittel kalibriert sein. Dazu ist ein geeigneter Kalibrierstandard auszuwählen und anschließend die Kalibrierung durchzuführen. Erst dann kann die eigentliche Messung erfolgen. Der Prüfling wird an den Ports mit den kalibrierten Messkabeln angeschlossen. Gemessen und betrachtet wird ein kontinuierlicher Frequenzbereich, der bei wenigen MHz beginnt und im hohen GHz-Bereich endet. Sämtliche Streuparameter werden als Datensätze angelegt und grafisch als Kennlinien angezeigt, die sich miteinander am PC vergleichen und auswerten lassen. Jede einzelne Messung am Prüfling kann mehrfach wiederholt werden.