Spektrumanalyse

(Bildquelle: TET, TUHH)

  • Frequenzbereich 9 kHz bis 18 GHz
  • Signalbandbreite 28 MHz
  • Frequenzgenauigkeit 1X10-7
  • Videobandbreite 10 Hz bis 10 MHz
  • Sehr leichte und kompakte Bauform
  • unterschiedliche Detektoren

Mit dem Einsatz des Spektrumanalysators lassen sich aktuell vorliegende elektromagnetische Signale schnell und sicher analysieren. Alle in einem elektrischen Signal enthaltenen Frequenzen werden als Pegelwerte in Abhängigkeit von der Frequenz in einem spektralen Bild angezeigt. Häufig treten unbekannte Störsignale auf, die zu Signalverzerrungen, Intermodulationen und Interferenzen sowie Beeinträchtigungen der Feldstärke führen. Mit der spektralen Darstellung lassen sich diese Störsignale schnell als Puls oder Dauerstörer identifizieren. Meist entsprechen sie nicht den bestehenden Normen und sind deswegen nicht zulässig. Hauptsächliche Einsatzgebiete eines Spektrumanalysators sind der HF-Bereich, die drahtlose Nachrichtenübertragung wie z.B. in der mobilen Kommunikation und im Hör- und Fernsehfunk sowie die breitbandigen Bereiche z. B. im digitalen Richtfunk (Radar). Dort benutzt man den Spektrumanalysator in der Entwicklung, Fertigung, Installation und Wartung.

Für EMV-Emissionsmessungen ist der Spektrumanalysator das wichtigste Messinstrument. Sichtbare Störsignale können nach bestehenden Grenzwertnormen beurteilt werden. Die messtechnische Erfassung z.B. des 2,4 GHz W-LAN-Bandes ist einfach und schnell vorzunehmen, man braucht nur eine geeignete Antenne mit entsprechendem Anschlusskabel. Der darzustellende Frequenzbereich ist vorher durch die Start-/Stoppfrequenz und der Mittenfrequenz (span) einzustellen. Die einzelnen Pegel können oftmals untereinander mehrere Zehnerpotenzen verschieden groß sein. Der Zwischenfrequenzfilter muss mindestens an die Bandbreite der zu messenden Signale angepasst werden, um sie genügend erfassen zu können. Um den zu untersuchenden Bereich ausreichend darstellen zu können, muss die Messung lange genug andauern (sweep). Schmalbandige Störsignale bei EMV-Messungen werden deutlicher beim Quasi-Peak Detektor hervorgehoben.