Mobiler Spektrumanalysator bis 3,6 GHz

Mobiler Spektrumanalysator FSH-4 Rohde & Schwarz (Bildquelle: TET, TUHH).

Leistungsmerkmale

  • Frequenzbereich 9 kHz bis 3,6 GHz
  • Messempfindlichkeit bis -161 dBm bei 1 Hz
  • Vorverstärker für sehr kleine Signale
  • Demodulationsbreite 20 MHz
  • Messunsicherheit < 1 dB
  • 6,5 Zoll Display
  • Mobil und leicht (mit Akku 3 kg)
  • Akku bis zu 4,5 h

Mit dem mobilen Handheld-Spektrumanalysator lassen sich elektromagnetische Signale überall vor Ort einfach und schnell analysieren. Hauptsächliche Messungen des Handheld-Spektrumanalysators sind die allgemeine Spektrumanalyse, die Diagnose der Signalqualität an Basisstationen und Sendeanlagen sowie das Messen von Feldstärken und EMV-Emissionen im Labor und im Service. Am Gerät lassen sich alle Grafiken und Messergebnisse mit nur einem Tastendruck speichern. Sämtliche Messergebnisse und Einstellungen sind leicht auf einer wechselbaren SD-Karte, oder mit USB speicherbar. Die einfache Bedienung erfolgt durch eine schnelle Funktionswahl mit Tastatur und Drehrad, das große Farbdisplay mit Lichteinstellung ist auch bei schlechten Lichtverhältnissen gut ablesbar.

Der Spektrumanalysator ist das ideale Messinstrument für Feldstärkemessungen mit isotropen Antennen. Messungen wie beispielsweise die eines gepulsten Signals sind einfach und schnell vorzunehmen. Dazu ist eine isotrope Mehrbereichsantenne am Gerät anzuschließen. Das Gerät berücksichtigt die spezifischen Antennenfaktoren und berechnet mit den intern orthogonal angeordneten Antennenelementen die Ersatzfeldstärke. Mit der Funktion Mittenfrequenz wird das zu erwartende Signal in die Mitte des Displays gesetzt. Die bestmögliche Signaldarstellung wird durch weitere Einstellungen der Bandbreite, Frequenz und Referenzpegel erreicht.
EMV-Emissionen auf Leiterplatten, Schirmungen von Kabeln und Gehäusen usw. sind schnell mit den Nahfeldsonden zu lokalisieren und auszuwerten. Die Emisssionsmessungen sind mit den Nahfeldsonden bereits ab 30 MHz bis 3 GHz möglich. Generell empfiehlt es sich, bei ersten Messungen unbekannter Signale eine Eingangsdämpfung am Gerät einzustellen, denn einzelne Signalpegel können oftmals mehrere Zehnerpotenzen verschieden groß sein.