Datenverbindungen bei 50-100 Gbps

Die Datenraten von digitalen Verbindungen steigen immer weiter an. Dabei treten Effekte auf, die eine fehlerfreie Übertragung erschweren oder sogar unmöglich machen. Durch die geringen Abstände zwischen Leitungen kommt es zu Übersprechen. Zudem entstehen durch Diskontinuitäten auf den Leitungen Reflexionen, die sich mit dem Signal überlagern.

Das Ziel ist die Charakterisierung und der Entwurf von Datenverbindungen, die hohe Datenraten erlauben. Durch die Verwendung von unterschiedlichen Codierungen lassen sich Signale erzeugen, die eine geringere Bandbreite aufweisen und dadurch unempfindlicher gegenüber Störungen bei hohen Frequenzen sind. Für die Untersuchung der Signalintegrität werden neben verschiedenen kommerziellen Tools auch im Institut entwickelte Programme verwendet, die eine schnelle Generierung von Augendiagrammen erlauben.

Finanzierung: Freie und Hansestadt Hamburg
Kontakt: Katharina Scharff, M.Sc.

Der Datenfluss und die Zusammenwirkung der in diesem Projekt verwendeten Tools. Random Jitter (RJ), Sinusoidal Jitter und duty cycle distortion werden wie gezeigt am Transmitter hinzugefügt. Es wird einem Spannungshub von 1V mit einer Anstiegszeit von 44 ps angelegt. Quelle: TET, TUHH

Augendiagramm einer 4-wertigen Pulsamplitudenmodulation (PAM4). Quelle: TET, TUHH